Generationen im Wandel

“Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.“  Joseph Beuys

Die klassische Familie besteht nicht mehr, die Familienkonstellationen ändern sich. Stattdessen nehmen Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Ein-Personen-Haushalte und die Altersgruppe 65 plus zu. Die Diversität im dritten Lebensalter verzeichnet eine steigende Tendenz. Wie gehen die Generationen miteinander um? Mobile Ältere wollen aktiv am Leben teilnehmen und gleichzeitig ihre Zeit und Fähigkeiten teilen. Es ist ein großes Reservoir an Potential (Lebenserfahrung, Fachwissen aus Berufsleben, Zeit, aktive Nachbarschaft etc.) vorhanden, das nicht ausreichend erkannt, geschweige denn genutzt oder gefördert wird.

Mein persönliches Anliegen: Sensibilisieren für den natürlichen Alterungsprozess 

Immer mehr Menschen werden relativ gesund alt. Dennoch gehören Veränderungen (normale Rückbildungsprozessen) auf der kognitiven, physischen sowie psychischen Ebene zum Alltag und verlaufen individuelle sehr unterschiedlich. Ähnlich wie zu Beginn des Lebens benötigt der Mensch im Alter Begleitung und Unterstützung. In beiden Lebensphasen ist die Welt kleiner, aber nicht weniger lebendig.

Bedürfnisse im Alter sind vielfältig: (im)materiell, personell, räumlich

  • viel Zeit
  • barrierefreier Wohnraum und Wohnumfeld mit zeitgemäßer technischer Ausstattung
  • bedarfsgerechte Infrastruktur für Alle
  • soziale Momente und Begegnungen
  • Zunahme der Begleitung im Alltag unter Berücksichtigung der Ressourcen
  • soziale Betreuung von Jung und Alt
  • pflegerische Betreuung, bei Bedarf auch 24 / 7

PERSPEKTIVWECHSEL